Neues zum Thema „Denkpause“

Es mag dem Einen oder Anderen aufgefallen sein: Ich habe hier lange nichts geschrieben. Zum Teil liegt es daran, dass ich meine Zeit mit so viel Beratungs- und Coachingstunden zugebracht habe, dass keine Zeit für Textverarbeitung blieb. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte der Wahrheit besteht aus Zweifel: Mir sind erhebliche Bedenken gekommen, was lange Texte im Medium Internet für eine Wirkung (Einfluss, auf wen?) anbelangt. Deshalb gab es ein paar Anläufe, die Website zu einem Bildmagazin umzubauen. Man sieht: daraus wurde (noch) nichts. So oder so bin ich nach wie vor entsetzt, welche Themen und Ansichten derzeit durchs Netz getragen werden. Schon weine ich dem alten Jounalismus nach, als der noch die Printmedien machte und beherrschte. Um es kurz zu machen: Meine Leser müssen sich noch etwas gedulden, bis mir klar ist, ob ich diese Website anders angehe oder wie bisher weiter betreibe. Denn irgendwie wird immer schon alles irgendwo gesagt.

Auf jeden Fall wird das neue Format – falls es eines geben wird – bunter werden. Und lustiger. Eine Denkpause ist ja nicht etwa eine Pause, in der man nicht denkt, sondern ist das Gegenteil von dem, was das Wort zu besagen scheint. Bis bald in diesem Theater, herzliche Grüße, Gunter Woelky

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